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Der Mutter zerplatzt die Milch auf dem Parkplatz. Wie eine alte Frau darauf reagiert, bringt sie zum Weinen

Januar 10, 2017 - By Felicia M. Kennedy

Kristin Sherman aus Michigan hat eine stressige Woche hinter sich. Als sie am Silvesterabend noch schnell mit ihren beiden quengelnden Kindern in den Supermarkt will, macht sie eine Begegnung, die ihr den Tag rettet.

„Gestern Abend war ich auf dem Parkplatz eines Supermarkts den Tränen nahe, als eine Packung Milch, die ich gerade ins Auto gelegt hatte, wieder herausfiel und auf dem Boden platzte. Vorher hatte ich noch ein paar Sachen und Snacks organisiert, die wir für unsere einfache Silvesterparty zu viert mit unseren zwei ziemlich müden Jungs, benötigen. Ich schaffte es durch den Laden und entkam nur knapp einem Zusammenbruch des Jüngsten.

Nun war die Milch, die ich noch benötigte, auf dem Boden verteilt. Das hört sich jetzt nicht nach einem großen Problem an. Aber wenn man zwei sehr müde Kinder schon angeschnallt auf der Rückbank sitzen hat, eins davon weint und man am anderen Ende des Parkplatzes steht weil es Silvester ist, dann kann es das schnell werden. Wer geht auch schon an Silvester mit Kindern einkaufen?

Jedenfalls bemerkte ich nicht das Auto gegenüber von uns, dessen Fahrerin mich offenbar beobachtete. Ich stellte den Einkaufswagen in die Station neben diesem Auto. Eine Frau stieg aus und sagte: „Es tut mir leid, dass Sie ihre Milch verschüttet haben. Ich bin selbst Großmutter und weiß, wie das ist. Bitte lassen Sie mich eine Neue für Sie holen.“ Ich sagte, dass das schon ok ist. Ich konnte diese „Großmutter“ das unmöglich für mich machen lassen. Sie bestand aber darauf. Also willigte ich ein, da ich wusste, dass die Jungs heute Abend ihre Milch brauchten. Sie sagte mir, ich solle warten und sie wäre sofort wieder da.

Ich wartete und sie kam zurück. Ich wollte sie bezahlen. Aber sie wollte kein Geld annehmen. Ich flehte sie quasi an, das Geld zu nehmen, doch sie weigerte sich. Sie wünschte mir ein frohes neues Jahr. Ich bedankte mich, umarmte sie und stieg ins Auto ein. Sie hatte mir nicht nur eine Packung Milch gekauft, sondern noch eine zweite und einen Einkaufsgutschein! Sie hat keine Ahnung, was mir ihre nette Geste bedeutet. Ich war ausgelaugt und den Großteil der Woche einfach nur fertig. Diese Geste der Nächstenliebe brachte mich zum Weinen wie ein Baby.

Vielen Dank, Parkplatz-Oma. Ich hoffe, dass wir 2017 alle etwas mehr wie Sie sein können. Weniger Hass, mehr Liebe, ist meine Hoffnung für 2017.“